Die weißen Rosen sind verbrauchte Rosen,
hoch gesteckt ins Haar. Von dort speist
sich der Reflektor, von dort
beginnt die Reiskornjagd im
Hochzeitswald.
Vom Asphalt aus
schießt du ein Bild, ein ergrautes
Rehauge liegt hinter dem Milchglaspapier
und nimmt die Ahnung vorweg. Immer wieder
spielst du diese Fotoalben rauf und runter,
als klänge aus ihnen eine Melodie.
Die freie Wildbahn: Deine Schritte pflügen
durch das nasse, schwere Gras der
Jagdkorridore. Flurbereinigt, umgelegt,
wo du einmal lebtest. Nun zieht etwas
wie ein heißer Atem um, er haucht dir ins Ohr,
dich innen zu beschlagen. Nach wem
aber drehtest du dich um, um in kein Gesicht
zu schauen?
Das Waldgesicht hat die Falten in der Zeit,
darum braucht es nicht zu lachen oder weinen
und gilt es sich davon zu befreien,
sieh zu, wie du in die Wälder schreist.